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Arbeitsgruppe Musik


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Erhard Nowak, geboren am 7.6.1935 in Marienbad (Böhmen/Sudetenland/Egerland – heute: Tschechische Republik).

Schulbesuche: Grundschule: in Auschowitz bei Marienbad, sowie nach 1945 in Schernau, Kreis Kitzingen. Gymnasium in Kitzingen, Bad Kissingen und Schweinfurt. Studium: Trappsches Konservatorium (später: Richard Strauss-Konservatorium) in München. Universität München ( Pädagogik).- Musikhochschule  München, Studium der Schulmusik.
Musiklehrer in folgenden Schulen in Bad Neustadt/Saale: Rhön-Gymnasium (hauptamtlich), Fachoberschule, Wirtschafts- und Handelsschule
Volkshochschule. Pensioniert seit Juli 1998

Chorleiter, Chorkomponist, Editor, Musikschriftsteller, Musikkritiker bei verschiedenen Zeitungen. Vorträge – Konzerttätigkeit. Schallplatten – CD’S – Rundfunk- und Fernsehaufnahmen.

Leiter der Abteilung Musik im AEK („Arbeitskreis Egerländer Kulturschaffender e. V.) Vorstandsmitglied im AEK.
14 Jahre Konzertmeister des Orchesters der „Sudetendeutschen Musiktage“.

Kompositionen u. Editionen:

Chor: Volksliedsätze und Bearbeitungen, Kantaten, Motetten, Messen, Instrumentalmusik: Musik für Bläser – Instrumentalkonzerte – Kammermusik - Orgelwerke – Klaviermusik, Musikwissenschaftliche Werke: 1: „Nur wer die Musik liebt “ (Biographie: V. Rathgeber), 2. „Bedeutende Bad Neustädter“ (Musikerbiographien), 3. Der mehrstimmige Satz: leicht gemacht! (Musiklehre).

Musikkritische und literarische Beiträge in Zeitungen, Jahrbüchern u. Kalendern.

Als Komponist und Schriftsteller u. a. vertreten im:
Königshofen – Verlag Schachenmeier, Bad Kissingen – Aufstieg-Verlag, Stuttgart – Verlag des Marienbad-Tepler, des
Plan – Weseritz  und des Tepl – Petschauer  Heimatbriefes, München – Verlag der „Fränkische  Sängerzeitung“- Helmut
 Preußler-Verlag  (Egerländer), Nürnberg – Prager Volkszeitung – Konturen (Rhön-Gymnasium, Bad Neustadt/S.)
Aufgenommen , bzw. zu finden in: „7500 Chorkomponisten“ (Saaleck-Verlag, Hammelburg), „Musikgeschichte der Deutschen in den Böhmischen Ländern“ (Peter Brömse – Landmann-Verlag, Dülmen), „Egerländer Biographisches Lexikon“ (Dr. Josef Weinmann – AEK-Verlagsgesellschaft, Stuttgart), "Lexikon Deutscher Musikkultur Böhmen, Mähren, Sudetenschlesien“ (Sudetendeutsches Musikinstitut, Regensburg), „Sudetenland“ – 2/2003 – B 12680 F – ISSN 0562-5173 (Sudetendeutsche Verlagsgesellschaft – Hochstraße 8, 81669 München), Schriften der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften u. Künste – Band 18. Seite 214 Verlagshaus Sudetenland, München 1989 – ISBN 3 922 423 56 6 – Stand von 1988. Die Sudetendeutschen – Seite 237 Langen Müller /Stiftung: Ostd.Kulturrat –Band I – Peter Habel. Festschrift: 30 Jahre Sudetendeutsche Musiktage 1978-2007-12-13 (Seite: 29), Sonderdruck: Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte u. Kunst – Band 60/2008, Fußnoten u. Anmerkungen im Aufsatz von Erasmus Gaß: „Rathgeber als Kurgast in Kissingen im Jahr 1744.“

Kompositionen sind  zu finden in: Sudetendeutsches Musikarchiv in Regensburg, Diözesanarchiv des Bistums Würzburg, Fränkisches Sängermuseum, Feuchtwangen, Archiv der Stadt Wetzlar als Patenstadt für das „Ostdeutsche Lied“, Musikarchive in Berlin und Leipzig,
Deutsches Zentrum für Chormusik in Limburg/Lahn.

Auszeichnungen u. a.: Ehrenmitglied der „Valentin Rathgeber-Gesellschaft“, Oberelsbach/Rhön, Ehren-Gruppenchorleiter der Sängergruppe „Rhön-Grabfeld“, Goldene Stimmgabel des Sängerkreises Schweinfurt, Verdienstmedaille für musikalische Aktivitäten für die Partnerschaft mit der Stadt Falaise ,Normandie. Großer Ehrenteller des Bayr. Ministerpräsidenten Max Streibel, Justus Schneider-Medaille (kleiner Kulturpreis des Rhönklubs), Sudetendeutscher Kulturpreis für Musik (2003), Bundesverdienstkreuz am Bande.


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Widmar Hader, geb. am 22. Juni 1941 in Elbogen a. d. Eger (Böhmen), kam 1946 nach Bad Reichenhall. Nach dem Abitur studierte er 1960/61 am Mozarteum in Salzburg (u. a. Komposition und Tonsatz bei Prof. Cesar Bresgen und Prof. Dr. Friedrich Neumann) und von 1961–1965 an der Musikhochschule Stuttgart (u. a. Komposition bei Prof. Karl Marx). Nach zwei weiteren Studienjahren (Politologie u. a. bei Prof. Dr. Hans Maier und Philosophie u. a. bei Prof. Dr. Fritz Leist) an der Ludwig-Maximilians-Universität in München zog er wieder nach Stuttgart, wo er bis 1990 als Komponist, Musikerzieher, Chor- und Orchesterlei­ter (u.a. 1985–1988 der Ev. Kantorei Leinfelden-Unteraichen, 1972–1992 der Südmährischen Sing-und Spielschar/Moravia Cantat Stuttgart und 1978–2007des Sinfonieorchesters der Sudetendeutschen Musiktage), sowie als externer Lehrer für Tonsatz und Gehörbildung an der Kirchenmusik­schule Rottenburg wirkte.

Im November 1990 wurde er Gründungs-Direktor des neugeschaffenen Sudetendeut­schen Musikinstituts (Träger: Bezirk Oberpfalz) in Regensburg, das am 6. April 1991 in Anwesenheit und mit einem Grußwort des stellvertretenden tschechischen Kulturministers offiziell eröffnet wurde und das er bis 30. Juni 2006 leitete. 1995 schloss das Sudeten­deutsche Musikinstitut eine Partnerschaft mit dem Musikwissenschaftlichen Institut der Masaryk-Universität Brünn.

Von Juli 2006 bis Mai 2010 lebte und arbeitete er in Bad Abbach bei Regensburg. Seit Juni 2010 wieder in Regensburg.

Als Komponist einer großen Oper (JAN HUS) und von Orchester-, Ballett-, Kammer-, Klavier-, Orgel- und Vo­kalmusik hatte Hader Aufführungen in fast allen europäischen Ländern, Israel und Amerika. Mehrere Tour­neen führten ihn in die USA als Komponist und Dirigent, darunter Konzerte mit ausschließlich eigenen Werken (u. a. in Washington D. C.) und mit Vorträgen über seine Kompositionen (u. a. im Curtis Institute of Music in Philadelphia).

Seine Kompositionen wurden u. a. aufgeführt vom Israelischen Kammerorchester (Philippe Entremont), dem Südwestdeutschen Kammerorchester (Paul Angerer und Ladislav Czarnecki), dem Münchner Kammer­orchester (Hans Stadlmair), den Solistes de Marseille und dem Kur­pfälzischen Kammerorchester (Klaus-Peter Hahn), dem Suk-Kammerorchester (Leoš Svárovský), dem Martinů-Kammerorchester (Lubomír Čermák), den Stuttgarter Philharmonikern (Hans Zanotelli und Heinz Finger), dem Baden-Badener Orchester (Werner Stiefel), den Regensburger Philharmonikern (Friedrich Sin), den Reichenhaller Philharmonikern (Willy Barth und Christian Simonis), dem Arcis Quintett, dem Stuttgarter Bläserquin­tett, dem Vokalsextett Singer Pur, und renommierten Solisten wie Armin Rosin, Franz X. Streitwieser, Willy Freivogel, Rose Marie Zartner, Elfrun Gabriel, Věra Müllerová, Jaroslav Halíř, Bruce Abel, Thomas E. Bauer, Gerhard Siegel usw.


1978−2007 leitete er die alljährlichen Sudetendeutschen Musiktage und 1990−2005 die Elbogener Orgelfeste.1961 erhielt Hader den Sudetendeutschen Kulturpreis für Musik, 1975 gewann er den Kompo­sitionswettbewerb zum 125jährigen Bestehen des Merseburger Verlages Berlin und Kassel und erhielt den Förderpreis zum Johann-Wenzel-Stamitz-Preis. 1980 wurde ihm die Adalbert-Stifter-Medaille und 1988 der Südmährische Kulturpreis verliehen. 1987 wurde er in die Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaften und Künste berufen, deren Vizepräsident er derzeit ist. 1996 wurde er mit dem Großen Sudetendeutschen Kulturpreis und 2002 mit dem Bayerischen Nordgaupreis ausgezeichnet.


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Armin Rosin, geb.: 21.02.1939 in Karlsbad, ist der zweite von drei Söhnen des Ehepaares Otto Sylvester Rosin (geb. 1904 in Udritsch / Karlsbad) und dessen Ehefrau Emma, geb. Fritsch, aus Putschirn.

Vertrieben wurde er mit seinen Geschwistern und seiner Mutter im Mai 1946. Sie landeten erst einmal in einem kleinen Dorf des heutigen Landkreises Erlangen – Höchstädt. Vier Jahre lebten sie in Ansbach und dann ab 1950 in Bamberg. In Bamberg besuchte Armin Rosin die Volksschule und das Gymnasium. Nach dem Abitur in Bamberg studierte er in München Posaune, dann Gesang und Dirigieren (am Mozarteum und bei Sergiu Celibidache), außerdem Musikwissenschaften und Geschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg.

Armin Rosin trat musikalisch in die gleichen Fußstapfen wie sein Vater der bereits im Kur- und Symphonie Orchester Karlsbad erst als Geiger und dann als Soloposaunist spielte. Mit 21 Jahren war Rosin bereits Soloposaunist der Bamberger Symphoniker, 1968 wechselte er zum Radio-Symphonie-Orchester (unter Sergiu Celibidache) nach Stuttgart. Nach 22 Jahren solistischer Tätigkeit und Orchester-Praxis wurde er 1980 auf eine ordentliche Professur für Posaune und Kammermusik an die Stuttgarter Musikhochschule berufen.

Als Solist nahm Prof. Armin Rosin eine einzigartige Karriere: Er bespielte in den 70er Jahren die allererste Schallplatte mit Posaunen-Konzerten und auf der ganzen Welt gelang es ihm, die Posaune als Solo - Instrument in die Konzertsäle Europas neu einzuführen.

Unter der Leitung von berühmten Dirigenten und mit vielen namhaften Orchestern spielte er im In- und Ausland, bei Konzerten, TV-Aufzeichnungen und Rundfunkaufnahmen. Fast das gesamte Solo - Repertoire für Posaune nahm Rosin auf Schallplatten und CDs auf. Über 60 Kompositionen wurden eigens für ihn von zum Teil weltbekannten Komponisten geschrieben. Seine Konzerttätigkeit reicht von West- und Osteuropa, Israel, bis Russland, Japan, Korea, China, Taiwan, Afrika und Amerika.

Als Pädagoge wurde er zu namhaften Kursen und Gastprofessuren weltweit eingeladen: Internationale Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt, Sommerkurse auf Schloss Weikersheim, Musikseminar der DDR, Kulturwochen Valencia, Workshop Nashville, Gastprofessur an der Musikhochschule Weimar, Conservatorio nacional de Valencia, Spanien und den Kunsthochschulen Chongching, Peking, Kunming und Xian (China).

Im Auftrag der Universal-Edition Wien verfasste er 1976 eine Posaunenschule mit völlig neuen Lehr- und Spielmethoden entsprechend den neuesten Erkenntnissen der Pädagogik. Die Deutsche Orchester Vereinigung (DOV) beauftragte ihn mit der Co - Autorenschaft ihres Orchesterstellen-Probespielhefts.

Seine Schüler sitzen in vielen großen Orchestern in Europa und Übersee. Prof. Rosin ist außerdem in der Fachwelt geschätzt als Präsident des Internationalen Blechbläser- Wettbewerbs von Südkorea und Juror bei international bedeutenden Musikwettbewerben (ARD - München, Genf, Prager Frühling, Moskau, Gaudeamus Amsterdam, Markneukirchen) bei denen er als Vertreter Deutschlands eingeladen wurde.

Als Dirigent ist Rosin ebenfalls erfolgreich und hat viele Orchester in Europa, Bolivien und Nord-Korea dirigiert.Er ist Träger von Musik- und Kunstpreisen wie z.B. Preis für Darstellende und Ausübende Kunst der Sudetendeutschen Landsmannschaft (1978), Großer Kulturpreises der Sudetendeutschen Landsmannschaft (2003), Bayerischer Nordgau-Musikpreis der Oberpfälzer Kulturbundes (2008), Johann-Wenzel-Stamitz-Preis.

Er ist Klassensekretär der Klasse „Künste der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste“, München, Vorstandsmitglied des Arbeitskreises Egerländer Kulturschaffender e. V. (AEK), des Deutschen Musikrats, Boardmember der International Trombone Association,. Korrespondierendes Mitglied der "Academia de la Musica Valenciana", Ehrenbürger der Koreanischen Millionenstadt Jeju-City.

Armin Rosin sieht seine Aufgabe überwiegend in der „neuen Musik“ mit Stockhausen und Mauricio Kagel. Prof. Armin Rosin wäre nicht genial wenn er nicht noch eine besondere Rarität hervor gebracht hätte. Denn es ist ihm gelungen neben der Soloposaune auch das Alphorn in die konzertante Musik einzubringen. Seit 2002 in Folge organisiert Armin Rosin die Konzerte des AEK in der Tschechischen Republik. Davor gab er mehrere Konzerte im Auftrag des AEK in verschieden deutschen Städten. In der Tschechischen Republik arbeitete er zeitweise mit dem Westböhmischen Symphonie Orchester Marienbad und die letzten zwei Jahre mit dem Radio Symphonie Orchester Pilsen zusammen.