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Bildungsforschung


alt

Waldemar Nowey

Im nördlichen Böhmerwald des südlichen Egerlandes geboren durfte ich erst 1950 aus russischer Kriegsgefangenschaft zu meiner 1946 vertriebenen Familie nach Bayern "heimkehren". Der Eiserne Vorhang durchschnitt das tausendjährige bayerisch-böhmische Bildungsgeflecht.

Bayern wurde industrialisiert und das Bildungssytem reformiert. Meine Doktorarbeit "Probleme und Möglichkeiten der Volksschuloberstufe im technischen Zeitalter" wurde Pilotstudie für "Modellhauptschulen in Bayern". Als Studiendirektor des Bayerischen Staatsinstitutes für Bildungsforschung und Bildungsplanung begleitete ich wissenschaftlich Projekte zur Gebiets- und Schulreform und zum Ausbau der berufs- und studiumsbezogenen Bildungswege. Ich erkannte die Regionalität als eine bedeutsame Bildungsqualität.


Als Pädagoge, Bildungsforscher und Schriftsteller veröffentlichte ich Literatur über "Herkunft und Hinkunft im vereinten Europa". Im "Arbeitskreis Egerländer Kulturschaffender AEK e.V." entstand die Studienreihe: "Bildungsregionen der offenen Grenzen inmitten Europas". Im Diözesanrat und Landeskomitee für Katholiken in Bayern und bei "Internationalen Renovabiskongressen" engagierte ich mich für ein christlich gesinntes Europa nach Krieg, Vertreibung, Gefangenschaft und Heimkehr. Europa ist ein Bildungsprozess der Generationen in Regionen der globalisierten Welt.


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